logo
text

Laufausrüstung




Gute Laufschuhe sind das A und O

Erfahrungsbericht von Erich Binzel

Wer laufen will benötigt zuallererst gute Laufschuhe. Hier ist sehr auf Qualität zu achten, um die Füße und die Gelenke bestmöglich vor den "permanenten Laufbelastungen" zu schützen und um keine gesundheitlichen Schäden zu erleiden.

Qualitativ hochwertige Laufschuhe sind in der Regel von 100,00 an aufwärts zu haben. Sinnvoll ist, ein Sportfachgeschäft aufzusuchen, das eine große Auswahl von Laufschuhen für Wald sowie Straße hat, das individuell und professionell berät sowie auf die spezifischen Bedürfnisse jedes Einzelnen eingeht.

Zudem sollte eine Laufbandanalyse durchgeführt werden, um zu sehen, wie der eventuell in Frage kommende neue Laufschuh die Füße und die Fußgelenke stabilisiert sowie schützt. Je nachdem müssten mehrere verschiedene Laufschuhe auf dem Laufband getestet und anschließend in einer Video-Analyse zusammen mit dem Fachberater ausgewertet werden.

Da Füße in Schuhen tagsüber anschwellen, empfiehlt es sich, den Schuhkauf auf spät nachmittags oder abends zu verlegen, um Schuhe mit ausreichendem Innenraum zu kaufen, damit die Füße in den Schuhen keine Druckstellen verspüren und sich von Anfang an darin wohlfühlen.

Für Träger von Schuheinlagen ist es wichtig, nur solche Laufschuhe zu kaufen, bei denen die Standardeinlagen gegen die eigenen Einlagen gewechselt werden können. Die neuen Laufschuhe sollten direkt vor dem Kauf mit den eigenen Einlagen getestet worden sein.

Wenn man sich in den neuen Laufschuhen wohlfühlt, kann das Laufen guten Gewissens in Angriff genommen werden.

Allseits einen guten und verletzungsfreien Lauf wünscht

Erich Binzel


Zurück zur Artikelübersicht


"Laufkleidung" was ist sinnvoll, was ist zu bedenken?

Ansichten von Erich Binzel

Es ist bei Volksläufen sowie bei Marathons erstaunlich und faszinierend zu sehen, wie unterschiedlich die Läufer sowie deren vielfältige Laufbekleidungen sind. Läufer, die im Gegensatz zu anderen, wärmer angezogen sind, laufen in der Regel auch etwas langsamer.

Natürlich gibt es auch Typen die an sich etwas verfrorener sind und mehr anhaben, als Andere, die infolge Adrenalinschubs schon in Schweiß ausbrechen, wenn sie nur an den Lauf denken, und deshalb wenig Kleidung brauchen.

Sinnvoll ist auf jeden Fall Lauf-Funktions-Kleidung zu tragen, die den Schweiß vom Körper auf- und wegnehmen. Durch das Laufen wird die Durchblutung im Körper angeregt und eine natürliche Körperwärme stellt sich ein. Deshalb ist es nicht ratsam sich zu warm anzuziehen, weil durch die zusätzliche Körperwärme ein Hitzestau entstehen kann, der unangenehm ist und stark leistungsmindernd wirken kann.

Umgekehrt ist es natürlich nicht gut, wenn jemand während und trotz des langen Laufens permanent friert. Dann fühlt man sich nicht wohl und der Köper kühlt stark aus, was die Laufleistung ebenfalls senkt.

In der Regel kann man beim Aufwärmen vor dem Lauf "kleidermäßig" ruhig etwas bibbern. Dann ist derjenige auf jeden Fall nicht zu warm angezogen, was leistungsförderlich ist. Denn durch das Laufen wird der Körper warm, das Bibbern hört auf und man fühlt sich wohl.

Wenn man vor dem Lauf etwas friert und unsicher ist, ob man zu dünn angezogen ist, empfiehlt es sich ein ärmelloses Oberteil drüber zu ziehen, das man während des Laufes gegebenenfalls ausziehen und umbinden kann. Bei Wind oder Kälte oder Regen hat sich bei mir eine "ärmellose Laufregenjacke" bewährt, die ich drüberziehe, um den Oberkörper zu schützen und um gleichzeitig die angenehme Luftzirkulation in Höhe der beiden Schultern zu haben. Dies ist mir meistens wichtiger als die Arme vor Kälte oder Regen zu schützen, weil eine geschlossene Regenjacke keine Luft durchlässt und beim langen Laufen im Oberkörper oft einen unangenehmen Hitzestau verursachen kann.

Letztlich muss jeder selber ausprobieren, welche Kleidungsstücke ihm beim Laufen gut tun und worin er sich wohlfühlt.

Werte Lauffreunde, mich würde Eure Meinung zum geschilderten Thema interessieren!

Erich Binzel


Zurück zur Artikelübersicht